Menu:

Auf dieser Seite möchte ich die einzelnen Vorbereitungsschnitte, die man vornehmen kann.
Die Vorrausetzung für einen Formschnitt mit Spaß ist eine gute Verzweigung. Verzweigung erreicht man, indem man tüchtig düngt, um jährlich einen Blattschnitt zu machen. Für mich dient ein Blattschnitt dazu, nicht nur kleinere Blätter zu erzielen, sondern auch die Verzweigung, die später einen Rückschnitt elegant ermöglichen kann. Bei kleineren Bäumen ist mit der tertiären Verzweigung schnell das Endziel einer Verzweigung erreicht. Bei einem größeren Baum dauert es, wenn man konsequent ist, entsprechend länger!

Der UrzustandDer Urzustand:
So sieht der obere linke Ast nach dem Sommer aus.

- ausgetrocknete Stumpen
- ausgetrocknete Astspitzen
- neue nach unten bzw. nach oben wachsende Äste
- Endspitzen, die in einem "Dreizack" enden







Rückschnitt innenDer Rückschnitt: innen
Ich empfehle mit den offensichtlichen Merkmalen anzufangen: In diesem Beispiel ist es ein Aststumpen: Ein Überbleibsesel eines Opferastes.
Wichtig ist es auch von innen nach aussen zu arbeiten. Ein Ast hat im inneren Bereich eine längere Verzweigung als im äusseren Bereich. Leider ist man immer geneigt, aus Lehren aus den Siebzigern alles im inneren Bereich zu entfernen.





Rückschnitt aussenDer Rückschnitt aussen:
Danach fallen Astenden auf, die 3 Spitzen haben:
Diese befinden sich meistens im äusseren Bereich. Der Dreispitz hat gegenständige Knospen. Die Kunst besteht darin, die Wuchsrichtung dieser Knospen auszunutzen, um den Aufbau von neuer Verzweigung anzuregen.
- getrocknete Reste von Ästen, die aus dem Blattschnitt herstammen.
- nach oben oder nach unten wachsenden Zweige

 


Rückschnitt untenDer Rückschnitt unten:
Man kann Bewegung in den Ästen erzeugen, in dem man die Wuchsrichtung durch entsprechende Schnitte ausführt.

Vielleicht müssen Richtungskorrekturen an Astspitzen vorgenommen nehmen.
Äste, die nach unten oder nach innen wachsen können zurückgeschnitten werden.

 

 

Rückschnitt obenDer Rückschnitt oben:
Äste, die innen wachsen, kann man als sogenannte Opferäste wachsen lassen. Sie dienen dazu, die inneren Bereiche richtig kräftig werden lassen.

Man schneidet sie ab, wenn sie zu dick werden oder wenn das Ziel erreicht ist.